Kantonsschule Im Lee
Winterthur
Gesamtsanierung
2014-2021
Bauherrschaft: 
Baudirektion Kanton Zürich, Hochbauamt
Auftragsart: 
Planerwahlverfahren 2014, 1. Rang
Planungs- und Bauzeit: 
Planung 2014-2016, Ausführung 2017-2021
Bauaufgabe: 
Gesamtsanierung und Dachausbau
Baukosten: 
ca. CHF 55 Mio. (BKP 1–9)
Leistungsanteil SIA: 
100 %
Landschaftsarchitektur: 
Rotzler Krebs Partner, Winterthur
Synaxis AG, Marquart Elektroplanung + Beratung, RMB Engineering AG
Mitarbeitende: 
Wettbewerb: Nina Bühlmann, Petra Holzer, Nilufar Kahnemouyi, Thomas Leder; Planung: Andrea Gundelach, Peter Henggeler, Marvin Luggen, Kwangman Park
Visualisierungen: 
nightnurse images

Die Gestaltungsprinzipien der Gebrüder Pfister beziehen sich zu dieser Zeit auf einen regionalen Klassizismus abseits der Moderne. Im Fall der Kantonsschule Im Lee mit einer starken Gewichtung des Repräsentativen. Eine Abfolge von «Wegen» und «Plätzen» mit Niveauunterschieden charakterisiert die innere Erschliessungsstruktur des Gebäudes und eröffnen immer wieder neue Sichtbezüge. Die Wahl der Baumaterialien ist pragmatisch auf deren Dauerhaftigkeit und geringen Unterhalt angelegt. Die Rigidität der Architektur und die Ausstrahlung der verwendeten natürlichen Materialien wie Holz, Naturstein, Klinker, Keramik usw. prägen die Stimmung und die Farbigkeit im Gebäude.
Auf diese Eigenschaften des weitgehend im Original erhaltenen Bestandes wird bei der Sanierung Rücksicht genommen. Die wesentlichen Erneuerungen betreffen den Einbau der Musikräumlichkeiten im Dach und die Erweiterung der Pausenhallen zu Aufenthaltsbereichen für das Lernen und Gruppenarbeiten. 
Die energetischen Verbesserungen können mit gezielter Innendämmung, Fenstererneuerung und Erdsonden effizient und schonend gemacht werden.