Reduit

Heinrich Tessenow

Noch bis zum 17. Juli ist in der Accademia in Mendrisio die Ausstellung zum Architekten Heinrich Tessenow zu sehen, die Arbeit über einen Architekten, erforscht und kuratiert von einem Architekten (Martin Boesch) und gemacht für uns Architekt:innen. Eine selten grosse Bereicherung! Die Ausstellung ist unbedingt einen Besuch wert! Bis 17. Juli 2022, DI-FR 14-18h, SA-SO 10-18h. (Ausstellung mit deutschsprachigen Texten.)

https://www.heinrich-tessenow.ch

 

Eine Zeitreise

Der historische Atlas der Schweiz ist eine Zeitreise wert! Er zeigt auf eindrückliche Weise mit einer neu für diesen Atlas gezeichneten Kartensammlung, wie die Schweiz über mehr als 2000 Jahre im Kontext ihres Umfeldes geografisch, sprachlich, politisch, kulturell immer neu eingeteilt war und sich wandelte. Kurze Texte helfen, die Karten zu verstehen.

Marco Zanoli (Karten), François Walter (Text); Hier und Jetzt Verlag

Open House Zürich

Open House Zürich - Fundus Kügliloo Opernhaus Zürich

Ein neues Fassadenkleid umspannt die ehemalige Werkzeugmaschinenfabrik von Oerlikon-Bührle AG. An einen Rock oder einen Theatervorhang erinnernd gibt es dem Opernhaus für sein Lagergebäude ein Gesicht in Oerlikon, das für Kultur und seine Nutzung steht. Der sich ständig wechselnde Ausdruck in Licht, Sonne, Schnee, Nähe und Distanz erinnert an eine Inszenierung. 

Open House Zürich - Fundus Kügeliloo

Le Corbusier und die Farbe

Zum dritten mal kuratierte Arthur Rüegg, Architekt BSA und Prof. erem. ETHZ, im «Pavillion Le Corbusier» in Zürich auf der Basis seiner Forschungstätigkeit zum Thema Le Corbusier eine «kleine» Ausstellung. Diesmal zum Thema «Le Corbusier und die Farbe». Architektur, Raum, Raumfluss, Material, Farbe, Stimmigkeit, immer dynamisch im Kontinuum von Geschichte und Zeitgeist unterwegs. Die Bereicherung ist gross – nicht nur für Architektinnen und Architekten!

Pavillion Le Corbusier Zürich, bis zum 28. November 2021.
Öffnungszeiten s.a.: www.pavillion-le-corbusier.ch

 

 

The Sense of Things

Neue Architektur ist und bleibt primär Raumschöpfung. Zürich schenkte sich mit der Kunsthauserweiterung von David Chipperfield ein Stück neue Architektur! Dieses kann, durchdrungen von Klängen und akustischen Schwingungen, aber ohne Werke der bildenden Künste, also «leer» (wann kann man dies schon!), bis zum 24. Mai besichtigt werden. Unter dem Titel «The Sense of Things» «Architekturen und Menschen als Klangkörper» schuf der Künstler und Choreograf William Forsythe mit ausgemusterten Kirchenglocken, die er in ausgewählten Räumen des neuen Kunsthauses erklingen lässt eine einmalige Installation. Dieses Fühlen der Klänge einerseits ist mit der Zugabe der freien Besichtigung dieses Kunsthaues verbunden. Und deren Besuch ist nur zu empfehlen!

Ausstellung bis 24. Mai zu normalen Öffnungszeiten. Eintritte in den folgenden Kombinationen: Forsythe oder Forsythe/Sammlung/Richter.

Denkmal macht Schule

«Metamorphose am Goldenberg»

Werner Huber, einst Schüler der Kanti Im Lee in Winterthur, beschreibt lebendig und eindrücklich die baumeisterliche und robuste Architektur der Gebrüder Pfister, welche wir im Rahmen der Gesamtsanierung in ihre ursprüngliche Sinnlichkeit zurückführen. «Im Gespräch mit Ernst Strebel, Andrea Gundelach und Peter Hess spürt man das Engagement, das weit über die Bearbeitung einer normalen Bauaufgabe hinausgeht.» Zitat Werner Huber
Themenheft von Hochparterre, September 2020, ©Hochparterre