Trouvaille

«Das Besondere an der Architektur ist ja, dass sie um die Menschen herum geformt ist, geformt um darin zu leben und nicht nur, um sie von aussen zu sehen.»

Steen Elier Rasmussen (1898 - 1990), dänischer Architekt, in:«Architektur Erlebnis»; Krämer, Stuttgart (Reihe «Arch Papier», dt. 1980, S.10. (Original dän. 1959)

Januar 2022
Trouvaille

«Man beginnt zu zeichnen, man versucht zu korrigieren, zeichnet darüber und nochmal darüber und denkt schliesslich, es sei falsch. Dieser Dialog zwischen Kopf und Hand ist das Wesentliche.»

Arno Lederer, Architekt (*1947, Stuttgart), im Gespräch mit Philip Ursprung zum Stichwort «Entwurfsmethodik» in: «Architects on Architects». Hirmer, München, 2019, S.25

Januar 2021
Trouvaille

«Die physischen Gesten eines Bauwerks sind ursprünglicher, direkter mit den sensorischen Fähigkeiten unserer Körper verbunden als Worte.»

Peter Zumthor, Architekt (*1943) in: «Die Geschichte in den Dingen». Zürich, Scheidegger & Spiess, 2018, S.34.

Januar 2020
Trouvaille

«Allmählich beginne ich zu erkennen, wie man reisen soll um Nutzen daraus zu haben. Am meisten hat man sich von der Sucht zu hüten, alles sehen zu wollen, (...); wenig sehen und dies gründlich zu studieren, das ist das Wahre.»

Der 21-jährige Architekt Friedrich Bluntschli (1842-1930), Poly-Student, nach einer Studienreise (1863. Zu Fuss über den Gotthard) in das Tessin und nach Mailand. Zitiert nach: Hans Bluntschli, „Lehr- und Wanderjahre des Architekten Alfred Friedrich Bluntschli, 1842-1930“, in: 109. Neujahrsblatt der Gelehrten Gesellschaft, Zürich/Baer & Co, 1946, S.23.

Januar 2019
Trouvaille

«...denn in der Architektur ist es wie in der Musik:  Am Ende zählt nur, was der Besucher wahrnimmt. Der Rest ist Geschichte.»

Der Architekt und Wissenschaftler Thomas Herzog (*1941, München) im Kommentar am Schluss seines Artikels „Die Grenzerfahrung“ (zur neuen Elbe-Philharmonie von Herzog & De Meuron > „Träumen und dranbleiben“) in: „Hochparterre“, Zürich, Nr. 1-2/2017, S.37.

Januar 2018
Trouvaille

«Ich frage mich, ob eine Erinnerung etwas ist,
das man hat, oder etwas, das man verloren hat.»

18 Zitate vom über 80jährigen Woody Allen (*1.12.1935). Zusammengestellt von Malena Ruder (Red.Leitung „Z“). NZZ-Beilage „Z Zeitgeist“ vom September 2015, S..51.

Mai 2017