Trouvailles

«Bauen ist elementar, wie essen und trinken. Es konditioniert unser Leben, (...).»

Otti Gmür (1932-2015), im Gespräch mit Axel Simon, Dez. 2014. Aus: «Nicht die beste Gesellschaft», in HOCHPARTERRE 3/15, S.71

«Wie jede Kunst befasst sich Architektur im​ Wesentlichen mit Fragen der menschlichen Existenz in Raum und Zeit; sie drückt aus und erzählt, wie es sich mit dem menschlichen Dasein in der Welt verhält.»

Juhani Pallasamaa (*1936), finnischer Architekturtheoretiker in: «Die Augen der Haut. Architektur und die Sinne.», Atara Press, Los Angeles, 2013, S.21.

«Jenes, was den Dingen ihr Ständiges und Kerniges gibt, aber zugleich auch die Art ihres sinnlichen Andranges verursacht, das Farbige, Tönende, Harte, Massige, ist das Stoffliche der Dinge. In dieser Bestimmung des Dinges als Stoff ist schon die Form mitgesetzt. Das Ständige eines Dinges, die Konsistenz, besteht darin, dass ein Stoff mit einer Form zusammensteht. Das Ding ist ein geformter Stoff...»

Martin Heidegger, Der Ursprung des Kunstwerkes, in: Holzwege, Frankurt 1977, S.11

«Kleinbauten sind oft Konzentrate prinzipieller Überlegungen. Sie geben Einblick in den Mikrokosmos dessen, was architektonisch ein Haus ausmacht.»

Walter Zschokke, Architekt und Architekturkritiker (1948-2009), Architektur der neunziger Jahre in Luxemburg, in: Adolph Stiller (Hrsg.), Architektur in Luxemburg

«Werke dauern lange, so lange, wie sie uns beschäftigen. Je länger sie dauern, umso reicher können sie werden. Was fertig ist, was niemanden mehr berührt, ist am Ende.»

Günter Behnisch, deutscher Architekt (1922-2010) (aus Zitate, Architektur 0.12, Zürich)