Exkursionen

La Chaux-de-Fonds und Val de Travers

MSA Büroreise 2018
In La Chaux-de-Fonds besichtigten wir Charles Eduard Jeannerets (Le Corbusier) Erstlingswerk: La Maison Blanche, welches er 1912 für seine Eltern baute. Dann liessen wir uns durch die von der Uhrenindustrie geprägten Stadt führen und besichtigten als Höhepunkt das Krematorium. Am nächsten Tag erkundeten wir die Asphaltminen im Val de Travers und wanderten der Areuse entlang durch eine wildromantische Schlucht ins Tal.

 

Genf

Unser erster Besichtigungstermin war die Wohnüberbauung „Miremont-le-Crêt“ aus den Jahren 1956-57. Das Wohngebäude wurde 2002 unter Schutz gestellt und in der Zwischenzeit sind drei Wohnbauten eindrücklich saniert worden.
Weiter ging es zum „Maison Clarté“, ein Pionierwerk Le Corbusiers, erstellt in den Jahren 1931/32. Nach einer bewegten Vergangenheit ist es gelungen, das Gebäude vor dem Zerfall zu retten und 2007/2008 wurde es umfassend saniert.

Der nächste Tag führte uns zuerst in die Satellitenstad „Le Lignon“ aus den 1960er Jahren. Das längste Wohnhaus der Schweiz, ausgebildet als über ein Kilometer langer, verzweigter Polygonzug, beinhaltet insgesamt 2780 Wohnungen.
Zum Abschluss besichtigten wir das UNO-Gelände. Der zweite Hauptsitz (nach New York), in welchem verschiedene Gebäude parkähnlich angeordnet sind, beeindruckte uns durch seine Grosszügigkeit und Weite oberhalb des Genfersees.

Genf wird uns als überraschende erfrischende Stadt in Erinnerung bleiben. Die einmalige Lage am See und die Multinationalität geben der Metropole etwas Spezielles, Mondänes und Lebendiges mit vielen neuen Inspirationsquellen für die Zukunft.

Helle Räume in Wädenswil

Auf Initiative von Michael Hauri, unserem Bauleiter, besuchten wir die reformierte Kirche Wädenswil und unsere Anfang diesen Jahres in Betrieb genommene Schule Rotweg. Die Kirche beeindruckte uns mit ihrer seltenen Typologie der Querkirche und ihrem komplexen Dachstuhl. In abendlicher Stimmung führte uns das Hauswartpaar des Schulhauses stolz durch die Räumlichkeiten und bei heimischem Bier und Abendessen liessen wir den Tag gemeinsam im Wädibräu ausklingen.

Wanderung Brisen

Ein wanderlustiges MSA-Grüppchen hat sich das Herz der Schweiz vorgenommen und den Brisen erklommen. (Klewenalp - Risetenstock - Gitschenen (Übernachtung) - Brisen - Haldigrat - Niederrickenbach)

Opernhaus Zürich

Die Treue unserer langjährigen MitarbeiterInnen feierten wir mit einer Besichtigung der Gebäude der Zürcher Oper. Das Lagerhaus Kügeliloo in Oerlikon, welches MSA Architekten umbaut, beeindruckte durch seine Grösse und dem imposanten Inhalt. Die künstlerischen Werkstätten im Seefeld zeugen von Kreativität und handwerklichem Geschick. Auf der Backstage der Oper organisiert man sich dynamisch auf engstem Raum. Nach dem Essen rundeten wir die Eindrücke mit der grandiosen Aufführung der Oper Macbeth von Giuseppe Verdi ab.

Januarlochessen

Vor dem Festschmaus besichtigten wir die von P&B Partner Architekten AG umgenutzte Hochschulbibliothek der ZHAW im Sulzer Areal Winterthur und die Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz». Bekocht haben uns Barbara & Bernhard Bühlmann in der Mensa der Kantonsschule im Lee in Winterthur.

Über den Jochpass

Bei tollem Wetter stiegen wir von Engelberg über den Trübsee zum Jochpass auf, wurden im hervorragend ausgestatteten Berghaus Jochpass freundlich und köstlich bewirtet und wanderten über karstige Landschaften an drei Seen vorbei nach Melchsee-Frutt.

Couvent Sainte-Marie de La Tourette

Als massiver Solitär thront er auf hügeliger bewaldeter Landschaft vor der Toren Lyons – der vierflügelige Klosterbau Le Corbusiers von 1960.

Das Tageslicht spielt mit dem Beton Brut, den unterschiedlichen Kubaturen, der bewusst gesetzten Farbigkeit und den Öffnungen, den horizontalen und vertikalen Lichtschlitzen und den Canons de Lumière ein sich immer veränderndes Spiel – sowohl innen und aussen, an Fassade, Wand, Boden, Decke.

Im klösterlichen Innenhof verschmelzen Rampen mit dem Kreuzgang und die Architektur wird zum Raum von Bewegungsabläufen der dort lebenden 12 Brüder.

Die modulierten Innenfassaden rahmen die Blicke auf die gegenüberliegenden Klosterflügel und die bewachsenen Dächer des Kreuzganges. Man erhascht Ausblicke in das umliegende Grün, doch die Stille und die Abgeschiedenheit holen einen zurück ins Innere und man entdeckt nach und nach die Störungen in der Regelmässigkeit und viele exakt platzierte Details. Eine Reise wert! Mit Übernachtung in einer der Zellen!

http://couventdelatourette.fr/

Bürowanderung

Auf dem Trugt del Flem sind wir zur Segnes Hütte hochgestiegen und haben die Brücken von Jürg Conzett bestaunt, welche so malerisch in die märchenhafte Landschaft eingefügt sind. Nach hervorragender Bewirtung und einer sternklaren Nacht sind wir über den Segnesboden bis zum Cassonsgrat aufgestiegen, von wo uns die Bahn wieder mit Zwischenhalt bei einem Glas Wein in der Herbstabendsonne wieder heimwärts trug.